WordPress-Plug-in

Ein Plug-in ist ein auf PHP basierender Programmcode, welches nach der Aktivierung die WordPress-Installation um eine bestimmte Funktionalität erweitert. Für nahezu jeder Funktion gibt es ein Plug-in.

Die Plug-ins werden von freien Entwicklern, großen Entwickler-Communitys oder Unternehmen entwickelt. Ca. 60.000 kostenlose Plug-ins führt das Verzeichnis wordpress.org. Die Plug-ins werden häufig kostenlos mit einem bestimmten Funktionsumfang angeboten. Für weitere Funktion gibt es dann kostenpflichtige Lizenzmodelle.

Eine weitere Plattform für WordPress-Plug-ins ist der Marktplatz von CodeCanyon. Diese sind jedoch häufig kostenpflichtig.

Gefahr durch Plug-ins

Wichtig bei der Erweiterung durch Plug-ins ist die regelmäßige Aktualisierung der Erweiterung. Während WordPress als Kern eine große Community von Entwicklern und Testern hat und hier regelmäßig geprüft wird, haben Plug-ins von Dritt-Anbietern häufiger Sicherheitslücken und können für Angriffe ausgenutzt werden.

Plug-in entwickeln (lassen)

Wer die Programmierung beherrscht, kann eigene Plug-ins entwickeln. Dies bietet sich an, wenn die oben genannten Quellen und Google kein geeignetes Plug-in vorgeschlagen haben. Für die Entwicklung gibt es ein umfangreiches Entwickler-Handbuch.

Eine zweite Möglichkeit ist die Beauftragung eines Programmierers. Hier sollte besonders auf Referenzen geachtet werden. Freelancer oder Entwickler-Studios sollten ausreichend Kapazität für langfristige und umfangreiche Projekte anbieten. Außerdem ist eine klare Vorstellung und Beschreibung wichtig. Dazu empfiehlt es sich ein Lastenheft zu erstellen und dieses mit der Gegenseite abzustimmen.

Vor dem Kauf eines Plug-ins

Steht der Kauf einer Erweiterung im Raum, gibt es einige Faktoren, die genauer geprüft werden sollten:

  • Ist das Plug-in mit der aktuellsten WordPress-Version getestet und kompatibel?
  • Wird das Plug-in regelmäßig aktualisiert?
  • Sind die Bewertungen des Plug-ins positiv und ausreichend vorhanden?

Vor der Installation

Bevor ein WordPress-Plug-in installiert wird, sollte unbedingt eine Datensicherung erstellt werden. Außerdem bietet es sich an, die Änderungen vorher an einem Testsystem (Staging) auf Kompatibilität zu probieren. Beim Einsatz vieler WordPress-Erweiterungen kann es zu Problemen untereinander kommen.

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