Wie erstelle ich eine Website?

Dein Unternehmen benötigt eine Homepage? Hier erfährst Du, wie Du Deine Website aufbaust. Dieser Artikel richtet sich an Unternehmer:innen, die eine Website erstellen oder Ihre bestehende Website verbessern möchten.

  • Der Aufbau einer Website für Dein Unternehmen ist wichtig, um Dein Publikum zu informieren, Dein Leistungsangebot zu erläutern, den Bekanntheitsgrad Deiner Marke und schließlich den Absatz zu steigern.
  • Um eine Website zu erstellen, musst Du als Erstes einen Domainnamen und ein nachhaltiges Webhosting auswählen.
  • Ein ansprechendes Design und die Optimierung für mobile Endgeräte gehören jetzt zur wichtigsten Aufgabe.
  • Optimiere dann Deine Website, um Dein Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern und die Besucherzahlen zu erhöhen. Halte Deine Website auf dem neuesten Stand. Stelle außerdem sicher, dass die Geschwindigkeit Deiner Website angemessen ist, damit sie sich weiterhin im Ranking der Suchmaschinen verbessert.

Ohne eine Webpräsenz läuft auch im stationären Einzelhandel nichts mehr. Von der Produktsuche und -vergleichen, über die Standortsuche, bis hin zu den Öffnungszeiten, der Kunde recherchiert alles im Internet. Und was viele nicht auf dem Zettel haben: Auch neue Mitarbeiter informieren sich über das Angebot des Unternehmens immer mehr.

Schon eine einfache, aber gut gestaltete Internetseite, mit den wichtigsten Informationen kann Dir einen Vorteil in Deiner Branche verschaffen. Vor allem, wenn Du Produkte verkaufst, erschließt Dir ein ansprechender Internetauftritt ohne großen Aufwand und hohe Kosten, neue Märkte und weitere Kundschaft.

Entsprechende Software zum Erstellen Deiner Website ist inzwischen so einfach zu bedienen, dass man nicht Informatik studiert haben muss, um eine attraktive und funktionale Website auf die Beine zu stellen.

Unabhängig davon, welches Programm Du nutzen möchtest, gibt es allerdings ein paar wichtige Grundregeln, die Du beachten solltest, damit Deine Internetseite leicht zu finden ist, professionell aussieht und Dein Business von seiner besten Seite zeigt.

Hier ist unsere Übersicht zum Erstellen einer erfolgreichen Business-Website.

Definiere den Hauptzweck Deiner Website

Auf Deiner Internetseite hast Du die Möglichkeit, Kunden generell über Dein Unternehmen zu informieren.

Zusätzlich kannst Du die Seite auch direkt als Verkaufsplattform nutzen.

Unabhängig davon, wie Du Deine Website nutzt, in beiden Fällen musst Du Besucher:innen auf den ersten Blick vermitteln, was Du und Dein Business können und machen.

Kund:innen haben keine Lust sich ewig durch die Seite zu klicken, um herauszufinden, ob Dein Business ist, was sie suchen.

Beim Erstellen Deiner Seite hilft es Dir Deine eigenen Erfahrungen im www. vor Augen zu führen und sich vorzustellen, wie User:innen auf Deiner Seite surfen.

Die Besucher:innen müssen intuitiv durch Deine Seite geführt werden und dabei problemlos erkennen, was das Ziel und der Mehrwert der Seite ist, was während der Navigation durch die Seite noch verstärkt werden sollte.

Wenn Du auf Deiner Website keine Zahlungsoption einbetten möchtest, ist das Einrichten einer Website weniger aufwendig.

Möchtest Du jedoch, dass Besucher:innen direkt die Möglichkeit haben ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erwerben und online zu bezahlen, muss das über einen externen Anbieter geschehen.

Darauf gehen wir aber weiter unten im Artikel noch ein.

Wähle eine Domain

Dein Domainname ist eines der wichtigsten Merkmale Deiner Website. Die URL, teilst Du mit Deinen aktuellen und potenziellen Kund:innen und wirbst mit ihr in den sozialen Medien.

Wichtig ist, dass der Name (selbst)erklärend, leicht zu merken und einzugeben ist. Vermeide deshalb zu lange Worte, Abkürzungen und Zahlen, sonst verwirrst Du Deine Kund:innen unnötig.

Nach dem Namen musst Du Dich noch für eine Top-Level-Domain (TLD) entscheiden, also die Endung, wie z.B. .de, .net oder .com. In den letzten Jahren setzen sich mehr und mehr auch Endungen durch, die auf den Standort oder die Branche des Unternehmens hinweisen, so z.B. .hamburg, .marketing, .gallery oder .gmbh.

Ist Deine Entscheidung gefallen, musst Du überprüfen, ob Dein Domainname noch verfügbar ist und ihn schließlich über einen Domainprovider registrieren.

Beliebte Provider hierfür sind:

Wichtig bei der Wahl Deines Domainnamens ist es, sicherzugehen, dass der Name nicht bereits durch eine andere Person oder ein Unternehmen geschützt ist. Sollte das der Fall sein, kannst Du Dir eine Alternative suchen. Es ist auch möglich, den Namen von der Person oder dem Unternehmen abzukaufen. Jedoch kann der Besitzer einen hohen Preis fordern, was sich wahrscheinlich für Dich nicht rentiert.

Tipp: Viele Domain-Provider bieten nicht nur die Domain an, sondern auch das Webhosting und das Verwalten von E-Mail-Postfächern und weiteren Diensten. Je nach Kenntnisstand kann jeder Baustein wie beim LEGO zusammengesteckt und als Service gebucht oder selbstverwaltet werden. Für Beginner bietet sich aber ein Service über einen Full-Service-Anbieter an oder über einen Dienstleister, der die gesamte Bandbreite für Website-Leistungen anbietet.

Wähle Dein (nachhaltiges) Webhosting

Jede Internetseite benötigt einen Host. Das ist ein Server, auf dem alle Daten Deiner Seite gespeichert werden und 24/7 erreichbar sind. Da der Aufwand einen Webserver selbst zu managen recht groß ist, empfiehlt es sich seinen externen Webhoster zu wählen.

Abhängig vom Budget gibt es mehrere Möglichkeiten des Webhosting.

Zwei der häufigsten Möglichkeiten sind:

Shared Hosting

  • Shared Hosting ähnelt dem Mieten eines Arbeitsplatzes in einem geschäftigen, lauten Großraumbüro oder Co-Working-Space. Du hast alle modernen Annehmlichkeiten: einen Schreibtisch, Internetanschluss und einige Schreibwaren, und Du teilst den Raum mit anderen Kollegen, einschließlich Küche, Drucker und Toilette. Du kannst den Raum nicht umgestalten, wie z. B. das Installieren von Whiteboards usw. Shared Hosting ist eine beliebte Option zum Starten kleiner Websites und nicht für groß angelegte kommerzielle Projekte geeignet.

Virtueller privater Server

  • Ein virtueller privater Server (VPS) ist eine schöne Verbesserung gegenüber Shared Hosting. Mittelständische Unternehmen profitieren von der Anmietung eines Büros in einem Gewerbegebiet. Bei einem VPS sind die Benutzer voneinander isoliert. Du kannst Nachbarn haben, diese sind aber weniger abhängig von Dir, können Umbauten (Individualisierungen) nach Belieben vornehmen und Ihren Arbeitsplatz selbst organisieren. Das hat den Vorteil, dass etwa die Geschwindigkeit nicht durch andere Websites beeinträchtigt wird. Allerdings ist diese Lösung auch teurer.

Bei den großen deutschen Anbietern wie IONOS, Jimdo oder Strato ist zusätzlich zum Website-Baukasten zum Erstellen Deiner Internetseite, das Webhosting inbegriffen.

Solltest Du eine kostenlose Option in Betracht ziehen, ist es wichtig, im Hinterkopf zu haben, dass das Hosten einer Website für den Hosting-Anbieter nie kostenlos ist. Daher werden sie die Kosten auf anderen Wegen, z. B. durch das Platzieren von Bannerwerbung auf Deiner Website, kompensieren oder eine niedrige Geschwindigkeit.

Aber welches ist der richtige Webhost?

Dabei hilft es Fragen zu Serverstandort, der Serververfügbarkeit und Datensicherheit, -sicherung und Nachhaltigkeit zu stellen. Auch solltest Du im Blick haben, wie nah der Host an den wichtigsten Märkten ist, also die Bereiche, wo Du Deine Zielgruppe siehst. Ein günstiges Hosting in den USA bringt Dir keine Vorteile, wenn Deine Zielgruppe überwiegend in Deutschland aktiv ist. Dann dauert die Datenübertragung trotz Unterseekabel deutlich länger, als ein Webhosting in Deutschland.

Jeder gute Host hat Tools, um seine Leistung (Performance) zu messen und vorlegen zu können. Sobald Dein Business wächst, wirst Du möglicherweise feststellen, dass Du auf einen anderen Webhost umsteigen oder sogar mit mehreren Anbietern zusammenarbeiten musst, um sicherzustellen, dass der Server den Datenverkehr (Traffic) und die Aktionen auf Deiner Website bewältigen kann.

Deswegen musst Du im Blick haben, wie Deine Seite performt und wie Deine Kunden über ihre Erfahrungen auf Deiner Website berichten.

Erstelle Deine Inhalte

Eine gute Website besteht niemals nur aus einer Seite. Erstelle mehrere Unterseiten, um verschiedene Aspekte auf den einzelnen Seiten in den Fokus zu rücken. Das kann ein Katalog Deiner Produkte und Dienstleistungen oder ein Bereich mit aktuellen Themen und Veranstaltungen sein.

Stelle bei Deiner gesamten Website sicher, dass jede Seite das Hauptziel der Website unterstützt, einen klaren Zweck hat und einen Call-to-Action (CTA) enthält (z. B. „Erfahre mehr“, „Anmelden“, „Kontakt“ oder „Kaufen“).

Deine Kontaktseite, als direkte Verbindung Deiner Kund:innen zu Dir, ist einer der wichtigsten Abschnitte Deiner Website. Also füge so viele Informationen wie möglich hinzu (Telefonnummer, E-Mail-Adresse und ggf. die Anschrift Deines Unternehmens). Dich und Dein Team auf einer Seite vorzustellen, ist auf jeden Fall auch eine gute Idee, die Vertrauen zu Deinem Unternehmen aufbaut.

So kommt Dein Business raus aus der Anonymität und Deine Kund:innen verknüpfen echte Namen und Gesichter mit Deiner Marke.

Wenn Dein Unternehmen noch kein Logo hat, beauftrage einen Grafikdesigner oder erstelle selbst ein Logo, das Du auf Deiner Website, Deinen Visitenkarten und Social-Media-Profilen verwendest. Das hilft Deinen Kund:innen, Dein Unternehmen schnell und einfach im Internet zu identifizieren (Stichwort „Corporate Design“).

Hier ein paar grundlegende Tipps, mit denen Du eine effiziente Seite erstellst, die auch inhaltlich überzeugt:

  • Sei Dir selbst darüber im Klaren, was das Ziel Deines Business ist und was es kann.
    Fasse das kurz und prägnant auf Deiner Seite zusammen und zeige Deinem Kunden die Vorteile, Deiner Leistung. Die Besucher:innen Deiner Seite sollen innerhalb weniger Sekunden verstehen, was Du tust. Wenige gut geschriebene Unterseiten sind besser als unzählige schlecht geschriebene.

Lesetipp: Was ist eine Landingpage und welche Möglichkeiten gibt es noch?

  • Platziere strategische Call-to-Actions.
    CTA-Buttons funktionieren in der Regel am besten, wenn sie mit den Informationen auf der Seite übereinstimmen.
  • Zum Beispiel ist eine Schaltfläche „Jetzt kaufen“ auf einer Produktseite sinnvoll, die Schaltfläche „Kontaktiere uns, um mehr zu erfahren“ ist hingegen auf der Seite „Über uns“ besser platziert.
    Ebenso kann eine Seite, auf der Kundenbewertungen aufgelistet sind, eine Schaltfläche enthalten, die die Leser:innen zu den verfügbaren Produkten bzw. Dienstleistungen und Preisen führt.
  • Automatisiere die Geschwindigkeitsverbesserungen. Richte so viele automatische Geschwindigkeitsverbesserungen wie möglich ein. Wenn Du ein Content-Management-System (CMS) wie WordPress verwendest, kannst Du durch die Installation der richtigen Plugins Teile Deiner Website in den Zwischenspeicher legen. Dadurch müssen die Besucher:innen nichts mehrfach herunterladen. Wenn Du WordPress nutzt, empfehlen wir Dir unseren Blog Beitrag „Wie erstelle ich eine schnelle WordPress Seite?„. Einige der eher technischen Aspekte des Cachings und der Dateikomprimierung erfordern möglicherweise einen Webentwicklungspartner, wenn Du technisch noch nicht versiert bist.
  • Vermeide Stockfotos. Kitschige Stockfotos sind der schnellste Weg, eine großartige Website in eine mittelmäßige zu verwandeln. Wenn Du nach Fotos für Deine Seite suchst, verwende am besten Bilder, die Dich und Dein Team und natürlich Deine Produkte oder die Geschäftsräume zeigen.
    Hochwertige Bilder Deiner Produkte steigern den Umsatz. Arbeite gerne mit einem Fotografen aus Deiner Umgebung zusammen. So entsteht ein wachsendes Netzwerk an Unternehmern, auf die du Dimmer zugreifen kannst.

Tipp: Erstelle eine informative und ansprechende Website, auf der der User eine positive Benutzererfahrung macht. Platziere die CTA durchdacht, um den Benutzer zu bestimmten Verhaltensweisen zu bewegen.

Richte einen Online-Shop ein

Unternehmer:innen, die einen Online-Shop aufbauen möchten, benötigen eine entsprechende E-Commerce-Lösung (z. B. WordPress & WooCommerce oder Shopware). Einige Homepage-Baukästen bieten kleine E-Commerce-Lösungen mit einem Warenkorb, Kunden- und Bestellverwaltung. Wer jedoch einen größeren Online-Shop plant, benötigt eine entsprechende Shop-Lösung, die zukunftsfähig ist.

Tipp: Nutze zu Beginn auch große Verkaufsplattformen wie eBay, eBay Kleinanzeigen oder Amazon, um Deine Produkte zu testen und das Kundenfeedback abzuwarten. Recherchiere, um eine Lösung zu finden, die für Du Dich einfach in der Handhabung ist und die flexibel genug ist, um Deine Anforderungen jetzt und in Zukunft zu erfüllen.

Teste und veröffentliche Deine Website

Wir legen größten Wert auf die Performance und das Testing unserer Webprojekte

Bevor Du verkündest, dass Deine Website online ist, überprüfe, dass sie in allen gängigen Browsern wie Microsoft Edge, Firefox, Safari und Google Chrome funktioniert.

Setze die größte Priorität jedoch auf die Smartphone-Ansicht Deiner Website. Die meisten Besucher kommen mittlerweile über das Smartphone. Klicke Dich in jedem Browser durch jede Unterseite und Funktion, um sicherzustellen, dass Bilder angezeigt werden, Links korrekt sind und das Format glatt aussieht.

Dieser Schritt sollte nicht außer Acht gelassen werden, da Google und andere Suchmaschinen auf die Mobile-First-Indexierung umgestellt haben, bei der die Leistung der mobilen Version Ihrer Website bei den Suchmaschinen-Rankings vorrangig berücksichtigt wird.

Das Testen Deiner Website wird einige Zeit in Anspruch nehmen, aber der Aufwand, den Du jetzt investierst, erspart Dir zukünftige Beschwerden von Besucher:innen, die auf bestimmte Funktionen nicht zugreifen können.

Eine weitere wichtige Funktion, die von Anfang an integriert werden sollte, sind Analyseprogramme.

Website Testing Tools

Lesetipp: Das Testen Deiner Website, insbesondere vor der Liveschaltung, ist eine bewährte Methode für die meisten Entwickler und Websitebesitzer. Es gibt jedoch manchmal ein wenig Verwirrung über die Arten von Tests und, wie sie durchgeführt werden. Hier geht es zum Beitrag „Website Testing Tools“

Statistik- und Analysetool

Sobald die Website online ist, kannst Du die Leistung Deiner Seite mit einem Statistik- und Analysetool wie Matomo überwachen und anhand Deiner Analysen feststellen, warum eine bestimmte Seite erfolgreich oder nicht erfolgreich ist.

Die Analyse zeigt nicht nur, welche Kampagnen zu den meisten Handlungen bei den User:innen geführt hat, sondern auch Metriken wie Stadt in der sie sich befinden, Browser usw. und hilft Dir (potenzielle) Kund:innen besser zu verstehen.

Implementierst Du das Analysetool erst nach dem Onlinegehen Deiner Seite, entgehen Dir wertvolle Daten und Erkenntnisse darüber, welche Elemente Deiner Website sind von Anfang an erfolgreich sind, oder eben nicht.

Lesetipp: Bei der Erfassung Deiner Besucher ist der Datenschutz unabdingbar. Einen ersten Einstieg findest Du in unserem Beitrag „Folgende WordPress-Tools helfen bei der DSGVO

Bewerbe Deine Website in den sozialen Medien

Soziale Medien wie Facebook, Twitter, LinkedIn oder Pinterest sind gute Möglichkeiten, um Deine Reichweite zu erhöhen und Kunden über Dein Business auf dem Laufenden zu halten. Immer wenn Du Deine Website aktualisierst, veröffentliche es auch in den sozialen Medien.

Aber achte darauf, dass sich solche Informationen und anderer Content die Waage halten. Vergiss nicht, die Links zu Deinen sozialen Medien auch auf Deiner Website hinzuzufügen. Hier für bieten sich die Fußzeile oder ein zusätzliches Menü in der Kopfleiste an.

Investiere in Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die Anmeldung Deiner Website bei den wichtigsten Suchmaschinen wird dazu beitragen, potenzielle Kund:innen auf Deine Seite zu leiten, ebenso wie der Einsatz einer starken SEO-Strategie für Deine gesamte Website.

Die Definition von Titel-Tags und Meta-Beschreibungen sind nur ein Anfang. Sie können Dein Ranking bei Suchmaschinen für Deine Produkte oder Dienstleistungen verbessern. Wenn Du von Anfang an relevante Keywords in die Inhalte Deiner Website einbaust und einen starken Fokus auf SEO legst, kannst Du schon früh einen hohen Besucherfluss generieren.

Baust Du Deine Unternehmenswebsite auf, können diese wichtigen On-Site-SEO-Taktiken dazu beitragen, dass Du mit Deiner Seite in der Rangliste aufsteigst. (Es gibt auch Off-Site-SEO-Taktiken, die Du anwenden kannst):

Keyword-Recherche

Wähle relevante Keywords, die für Dein Unternehmen wichtig sind und nach denen Deine potenziellen Kund:innen online suchen.

Veröffentliche neue Inhalte

Regelmäßige Veröffentlichungen in Deinem Blog und die Aktualisierung Deiner Inhalte signalisiert Suchmaschinen, dass Deine Website für die gewählten Keywords relevant ist.
Wähle Themen, die für Dein Business wichtig und Deine Branche spannend sind, um Dich und Dein Unternehmen als Vordenker in diesem Bereich zu positionieren.

Platziere interne und externe Links

Interne Links sind die Links auf Deiner Website, die den User innerhalb Deiner Seite weiterführen (wie unsere Lesetipps). Externe Links dagegen führen zu anderen, beliebten Websites. Platziere diese Links nicht irgendwo auf Deiner Website, sondern mit Bedacht.

Vergewissere Dich, dass die Links sinnvoll sind, in den Kontext passen und dem Leser einen Mehrwert bieten; unpassende Links können vom Besucher negativ empfunden werden.

Optimieren Deine Bilder

Komprimiere die Bilder, damit die Ladezeit Deiner Website nicht leidet.

Lesetipp: In jedem Bereich gibt es eine Weiterentwicklung. Mittlerweile gibt es neue Bildformate wie WebP

Bei Videos gehst Du genauso vor und stelle sicher, dass die Clips schnell geladen werden und die Geschwindigkeit Ihrer Website insgesamt nicht beeinträchtigen.

Die Metadaten der Bilder, z. B. Tags und Bildunterschriften, bieten ebenfalls die Möglichkeit Keywords einzubauen und den Suchmaschinen mitzuteilen, worum es in den Bildern geht.

Optimiere die Geschwindigkeit Deiner Website

Seiten sollten so schnell wie möglich geladen werden; ideal ist eine Ladezeit von wenigen Sekunden. Kostenlose Website-Geschwindigkeitsprüfer, wie PageSpeed Insights von Google, zeigen Dir, ob Deine Website optimal funktioniert.

Lesetipp: Die Geschwindigkeit und die Optimierungsmöglichkeiten sind eine Wissenschaft für sich. Wir haben hier einen Überblick zum Thema Geschwindigkeit erstellt.

Pflege Deine Website

Damit die Besucher:innen immer wieder auf Deine Website zurückkehren ist es wichtig Deiner Seite regelmäßig aktuelle Blogbeiträgen zu News der Branche, Produktneuheiten und Angeboten hinzuzufügen. Auch Neuigkeiten aus Deinem Unternehmen, wie anstehende Veranstaltungen, sind für Kund:innen interessant.

Außerdem solltest Du mindestens einmal im Monat überprüfen, ob Deine Software und alle Add-ons auf dem neuesten Stand sind. Wenn Deine Software nicht auf dem neuesten Stand ist, besteht die Gefahr, dass sie gehackt wird, selbst wenn das Webhosting gut gesichert ist.

Wenn Du keine Zeit hast, das selbst zu tun, übergib diese Aufgabe an einen vertrauenswürdigen Mitarbeiter oder einen externen Webadministrator.

Fazit

Die Einrichtung einer Unternehmens-Website ist eine kostengünstige Investition, die Dir helfen kann, Vertrauenswürdigkeit zu schaffen und einen größeren Kundenkreis zu erreichen, als dies mit herkömmlichen Marketingtechniken je möglich wäre.

Wenn Du Deine Website regelmäßig mit aktuellen Inhalten versorgst und technische Probleme schnell behebst, musst Du Dir keine Sorgen machen, dass Du für Deine bestehende und zukünftigen Kunden Luft bist.

Halte Deine Website mit frischen Inhalten und aktuellen Informationen auf dem neuesten Stand, um sicherzustellen, dass sie professionell bleibt und bei Deinem Publikum positiv im Gedächtnis bleibt.

Häufig gestellte Fragen zur Business-Website

Warum braucht mein Unternehmen eine Website?

Die Online-Präsenz eines Unternehmens, unabhängig von der Branche, kann einen massiven Einfluss auf seinen Erfolg haben. In der heutigen Zeit ist einigen Unternehmen immer noch nicht bewusst, dass die Mehrheit ihrer Kunden ihre Website besuchen, bevor sie einen Kauf tätigen. Einige Gründe für eine Unternehmens-Website:

  • Glaubwürdigkeit
  • Markenaufbau
  • Leads (Kontakte)
  • Organische Besucher durch Suchmaschinen
  • Zeitersparniss + Kundenservice
  • Aktualisierungen und Ankündigungen

Wie viel kostet eine Business-Website?

Laut einer Studie von Mark Brinker liegen die durchschnittlichen Kosten einer Website für kleine Unternehmen zwischen 4.000 und 10.000 Euro. Der Grund für eine so breite Palette hat mit der Art des beteiligten Geschäfts und der Menge an Arbeit zu tun, die der Geschäftsinhaber bereit ist zu tun. Der Unterschied zwischen eigenen Bildern und der Einstellung eines Fotografen kann ein paar hundert Euro betragen. Das Gleiche gilt für das Webdesign, die Entwicklung sowie für professionelles Copywriting für Webinhalte und so weiter.

Wie lange dauert es, eine Business-Website zu erstellen?

Die Erstellung von Websites kann von Tagen bis hin zu Monaten dauern, aber wenn Du nach einem Durchschnittswert suchst, zeigen Erfahrungen, dass das Erstellen einer Website ein bis vier Monate dauert.

Was solltest Du auf Deiner Website angeben?

Als UnternehmerIn solltest Du Informationen darüber bereitstellen, wer Du bist, was Du tust und wie man Dich kontaktierten kann. Deine Website sollte auch die Produkte oder Dienstleistungen enthalten, die Du verkaufst, kombiniert mit einer einfachen Möglichkeit für Kunden, Einkäufe online zu tätigen.

Unternehmen möchten möglicherweise Leitbilder, Bewertungen, Testimonials und einen regelmäßig aktualisierten Blog hinzufügen, der wertvolle Informationen über das Unternehmen und die Branche enthält.

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